MsgViewer

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Wenn du aus Outlook eine Email herausziehst, so wird diese als .msg Datei abgelegt. Irgendwann entickelte ich mal ein kleines Programm mit dem Namen MSGViewer. Diese Programm kann diese Outlook .msg Dateien lesen. Auch unter Linux und Mac. Oder auch unter Windows, wenn man kein Office Paket installiert hat und eine Alternative benötigt.

Nun ja, eigentlich war dieses kleine Programm nur als eine kleine Lösug für mich selbst gedacht.... und ich hab diese ins Internet gestellt.

Nachdem mein eigener Webserver immer öfter an das monatliche Datenlimit gestoßen ist, habe ich mich dazu entschlossen MSGViewer nach sourceforge.net zu übersiedeln. Und jetzt wieder fast ein Jahr später sehe ich die Downloadstatistiken von meinem kleinen Projekt:

416 Downloads jetzt diese Woche. Seit März vergangenen Jahres insgesammt ca 18000 Downloads. Dabei hat dieses Projekt nicht einmal eine richtige Homepage! Zum Vergleich: mein bisher erfolgreichstes Projekterl ist xstow mit 735 Downloads im selben Zeitraum (also seit März).

Da bestätigt sich mal wieder die Wahrheit: Jenes Projekt, mit welchen man am wenigsten rechnet, wird am meißten genutzt.

Daher: Viel Spaß mit MSGViewer!

Ps: Ich kanns immer noch nicht glauben!

 

Die Urlaubsfotos verkleinern

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Im Urlaub habe ich jede Menge Fotos geschossen. Natürlich mit einer hochauflösenden Kamera. Um die Urlaubsfotos den Daheimgebliebenen zuzeigen eignet sich der Fernseher bestens. USB Stick dran gesteckt und los gehts. Allerdings hat jedes meiner hochauflösenden Bilder mehr als 5 MB. Kein Wunder, denn die Fotos meiner Kamera sind 5184x3456 Bildpunkte groß. Mein Fernseher kann aber nur Full HD, also 1980x1024 darstellen. Das bedeuted: er muss jedes Bild auf die eigentliche Bildauflösung herunterrechnen. Also zuerst Bild vom USB Stick laden (5MB) und dann herunterrechnen. Das dauert. Bei einer Diaschau merkt man keine Zeitverzögerung, will ich allerdings schnell man ein paar Fotos weiterschalten....

Zusätzlich hat mein 250,-€ Fernseher das Mako, dass er Bilder nicht automatisch dreht :-(

Ich will also alle Fotos in einem Verzeichnis automatisch verkleinern und automatisch drehen. Und das unter Ausnutzung aller CPUs in meinem Rechner.

Dies erledigen 2 Shellscripte für mich: parallel (Quelle: http://pebblesinthesand.wordpress.com/2008/05/22/a-srcipt-for-running-processes-in-parallel-in-bash/) Diesem Script übergibt man einen Menge Jobs, die zu starten sind. Es lässt aber immer nur so viele Jobs gleichzeitig laufen, wie CPUs vorhanden sind. Ist ein Job beendet wird sofort der nächste Job dazugestartet.

Das zeweite Script heißt mksmall welches mir als Frontend für das parallel Script dient. Es erzeugt einen Unterordner "small" in dem die verkleinerten Bilder abelegt werden und erkennt automatisch, wie den nun die Dateiendung für die zu verkleinerten Bilder in dem aktuellen Verzeichnis heißen. (JPEG, oder jpg,...)

Die eigentliche Arbeiterledigt dann convert aus dem Image Magick Paket.

Also um nochmal Shellscriptisch zu sprechen: Anstatt folgenden Code zu verwenden:

$ mkdir small
$ for i in *.jpg ; do
   convert -auto-orient -geometry 1920x1080 $i small/small_$i ; done
   done

tippe ich nun nur noch folgendes ein:

$ mksmall

Der Unterschied liegt in der Zeit, die für die Konvertierung benötigt wird: 3 Minuten 33 Sekunden (der traditionelle Weg) versus einer Minute und 51 Sekunden.

 

KDE: Skype unterbricht den MP3 Player

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Kennst du dieses Problem: Spielt Skype irgend eine Statusmeldung ab (irgend jemand kam online, oder offline, oder änhliches), so wir der MP3 Player kurz gestoppt.

Hier die Lösung für diesen Problem: In der Datei (als root editieren)

 /etc/pulse/default.pa

gibt es folgende Zeile:

### Cork music/video streams when a phone stream is active
load-module module-role-cork

Einfach ein Kommentarzeichen vorne drannstellen und den pulseaudio Daemon neu starten (als normaler user).

pulseaudio -k

Starten sollte der pulseaudio Daemon wieder automatisch.

Warum man keinen offenen ssh Port im Netz haben sollte

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Jeder, der einen Webserver im Netz betriebt, sollte sich bewusst sein, dass die häufigste Methode mit der auf Webserver eingebrochen wird: das Passworterraten ist. Hier eine kleine Auswertung, was so auf meinem kleinen Webserver, los ist. Bei meinem Webser ist die Passwortauthentifizierung deaktiviert. Um sich bei dem Webserver anzumelden benötigt man einen elekronischen Schlüssel. Also einen Datei mit mehreren tausen Zeichen als Passwort. Das dürfte schwer erraten zu sein. Momentan versuchen diverser kriminelle Elemente einen Benutzer auf meinem Webserver zu finden, bei dem einen normale Passwortauthentifizierung möglich ist. Im Logfile sieht dies dann so aus:

Mar 11 16:07:16 vserver sshd[31820]: Invalid user svnuser from 166.78.107.50
Mar 11 16:07:17 vserver sshd[31829]: Invalid user andy from 166.78.107.50
Mar 11 16:07:18 vserver sshd[31838]: Invalid user db1 from 166.78.107.50
Mar 11 16:07:19 vserver sshd[31847]: Invalid user db2 from 166.78.107.50
Mar 11 16:07:20 vserver sshd[31856]: Invalid user deployer from 166.78.107.50
...

In 40 Tagen gab es 5035 erfolglose Versuche. Die häufigsten Benutzernamen die ausprobiert wurden sind:

187 oracle
146 admin
119 nagios
111 postgres
69 git
66 steam
57 user
38 minecraft
37 deploy
37 alex

Die Benutzernamen "steam" und "minecraft" haben mich ein wenig überrascht. Die anderen sind die üblichen Verdächtigen.

Von folgenden IP Adressen wurde der Versuch unternommen:

481 1.245.51.210
417 69.60.115.13
359 61.218.17.119
341 115.236.79.98
288 218.108.0.91
255 80.241.211.26
251 81.17.129.220
202 80.81.127.135
172 218.240.159.86
144 112.78.3.220
...

Hmm das geht besser nach Land aufgelöst:

1293 =>  CN, China
817 =>  US, United States
642 =>  KR, Korea, Republic of
423 =>  DE, Germany
390 =>  TW, Taiwan
252 =>  UA, Ukraine
230 =>  ES, Spain
175 =>  IN, India
165 =>  VN, Vietnam
141 =>  TR, Turkey
131 =>  RU, Russian Federation
70 =>  FR, France
62 =>  GB, United Kingdom
54 =>  NL, Netherlands
28 =>  BR, Brazil
27 =>  ID, Indonesia
23 =>  CA, Canada
22 =>  FI, Finland
19 =>  CO, Colombia
17 =>  HK, Hong Kong
15 =>  IP Address not found
12 =>  BG, Bulgaria
11 =>  IT, Italy
5 =>  PH, Philippines
4 =>  ZA, South Africa
4 =>  TH, Thailand
2 =>  EU, Europe
1 =>  IS, Iceland

Jetzt  grad läuft noch ein Script, dass eine Auswertung pro OS vorsieht.... das wird noch eine weile laufen. Wenn es Sinn macht werd ich dass dann gleich mal sagen, oder diese Zeilen wieder gleich wieder löschen. Ich vermute aber mal, dass das Script noch die ganze Nacht laufen wird.

Hier die Auswertung:

1412 => not found
515 => Aggressive OS guesses: Linux 2.6.32 - 3.1 (95%), Linux 3.0 -
417 => Aggressive OS guesses: Linux 2.6.18 (94%), OpenWrt Kamikaze 7
359 => Aggressive OS guesses: Ubiquiti AirMax NanoStation WAP (Linux
341 => Aggressive OS guesses: Linux 2.6.22 - 2.6.36 (95%), Linux 2.6
288 => Aggressive OS guesses: OpenWrt White Russian 0.9 (Linux 2.4.3
251 => Aggressive OS guesses: Asus RT-N16 WAP (Linux 2.6) (95%), Asu
172 => Aggressive OS guesses: OpenWrt 0.9 - 7.09 (Linux 2.4.30 - 2.4
144 => Aggressive OS guesses: Linux 2.6.18 (93%), OpenWrt Kamikaze 7
127 => Aggressive OS guesses: Linux 3.2 - 3.6 (92%), Linux 3.0 - 3.2

 

 


Der Eeepc als MP3 Player

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Das Steuern der Stereoanlage über das Smartphone, oder das Tablet hat irgendwie was. Apple hat mit "Apple Air" vorgemacht, wie es geht.

Irgendwie wollte ich so etwas ähnliches fürs Wohnzimmer, aber mir nicht gleich Apple Hardware kaufen.

Das Ziel ist also mit dem Smartphone einen am PC laufenden MP3 Player zu steuern. Und dieser PC ist an die Steroanlage angeschlossen.

Die Hardware:

  • Ein Eeecp der ersten Generation.
  • Ein Samsung XCover mit Andrio 2.4

Es handelt sich also um bereits ältere Hardware und auch Software. Als  MP3 Player verwende ich MPD. MPD läuft als Daemon und wird von Clients gesteuert. Er spielt dabei MP3s von der lokalen Festplatte ab, die Playliste wird über die Clients kontrolliert.

MPD kann sogar direkt am Eeepc installiert werden.

apt-get install mpd

Als root und die Sache ist geritzt. Die Datei /etc/mpd.conf editieren. Als nächstes habe ich gleich mal Druid MPD Client am Smartphone installiert und getestet, ob eine Verbindung hergestellt werden kann. Es empfiehlt sich am WLAN Router dem Eeepc eine fixe IP-Adresse zu vergeben.

Als nächstes muss Musik auf den Eeepc. MPD sucht je nach Konfigurationsdatei in dem Verzeichzeichnis: /var/lib/mpd/music nach MP3 Dateien. Also Ein bischen Musik dorthin kopieren und schon höre ich Musik über den Eeepc.

Jetzt soll der MPD automatisch beim Systemstart gestartet werden. Dies erreicht man durch einen entsprechenden Eintrag in der Datei /etc/fastservices. Die sieht bei mir so aus:

ssh
mpd
samba
lighttpd

Zuerst wird einmal nur mpd benötigt, aber wer bei der winzigkleinen Eeepc Tastatur nicht die Finger brechen möchte, der hat ohnehin schon längst ssh installiert und aktiviert. Wer ebenso einen Eeepc der ersten Generation besitzt, weiss das auf der SSD nur etwa 1 GB Festplattenplatz zur verfügung steht. Und wie sollen da bitte alle meine MP3s drauf? Dafür gibt es 2 möglich Lösungen: entweder eine externe Festplatte, oder eine SD Karte. Ich habe mich fürs erste entschieden. Ohnehin hat jeder gute Haushalt irgendwo noch eine alte Platte rumliegen und diese läßt sich leicht via USB HDD Adapter um ca 15,- € zu einer externen USB Festplatte umbauen. Die Software des Eeepc mountet die Festplatte auch ganz von alleine, kein weiteres Zutun ist erforderlich.

Damit MPD automatisch meine Dateien auf der externen Platte findet lege ich nun ein paar Symlinks im Verzeichnis /var/lib/mpd/music/ an:

cd /var/lib/mpd/music/
ln -s /media/D: D
ln -s /media/E: E
ln -s /media/F: F

Der Doppelpunkt ist hier kein Fehler. Der Eeepc mounted automatisch externe Laufwerke auls D:, E:,..

Jetzt ist die Sache schon mal ganz nett. Ich kann Musik über den Eeepc mit dem Smartphone, oder dem MPD Client am PC abspielen.

alt

 

Aber wie kommt nun neue Musik auf den Eeepc? Festplatte abstecken und am Notebook, oder PC anschließen ist zwar machbar aber... dafür muß es doch ebenso eine Lösung geben, die ein aufstehen von der Couch nicht mehr erfolderlich macht: Samba

apt-get install smb

Daher auch der Eintrag in die Datei /etc/fastservices. Und daher wird als nächster Schritt die Datei: /etc/samba/smb.conf editiert.

[mp3]
        comment = MP3 S browseable = yeserver
        writable = yes
        path = /var/lib/mpd/music
        public = yes
        guest ok = yes
        read only = no
        browseable = yes
        follow symlinks = Yes
        wide links = Yes

Freigegeben wird nicht das /media Verzeichnis, sondern das Verzeichnis /var/lib/mpd/music, da im SMB Protokoll der Doppelpunkt in Dateinamen nicht vorkommen darf. Im Verzeichnis /media werden die externen Festplatten aber immer mit einem Doppelpunkt angelegt, sind daher also nicht per Samba exportierbar.

Nun darf jeder in meinem WLAN mp3s weitere MP3s auf den Eeeepc ablegen. Übder den MPD Client lann man den MPD dazu bewegen nach neuen MP3s zu suchen. (Achtung, das kann bei entsprechend vielen MP3s auch etwas dauern)

BTW: MPD gibts auch für Windows.

Demnächst: Radiostreams über den Eeepc abspielen. Ebenso via Smartphone, oder PC.